Der Sessionplan

Nach einigen kurzfristigen Änderungen hier nun der  Zeit- und Sessionplan für die MMC:

Zeiten Raum
Marvelli
Raum
Bialla
Raum
Ben Ali Bey
Raum
Katzenstein
09.15 – 10.00 Frühstücks-Session im Punx-Forum
Svend Stein- Angel:
The Magic Touch
10.00 – 11.00 Halfen:
Zauberei für
Kinder
Ehrich:
Musik für
Zauberer
Stewens:
Mittelalterl.
Zauberey
Fleckenstein:
Der unglaubli.
Dr. Jaks
11.15 – 12.15 J.Alexander
Zauberei mit
Geldscheinen
Borer:
Die Vor-Force
Nicol:
Magie der Sprache
Huber:
Zauberkünstler fotografieren
12.15 – 13.15 Mittagspause
13.15 – 14.15 J.Alexander
Zauberkunst und Geschichten
Laymann
The Magic of
Al Koran
Moser
Surprise, Surprise
Zink
Zink ´s Sammelsurium
14.30 – 15.15 Talkshow Theaterzauberei – Moderation Hanno Rhomberg
Punx-Forum
15.15 – 16.00 Speakershow – präsentiert von Thomas Fraps
Punx-Forum
16.00 – 16.30 Kaffeepause
16.30 – 17.30 Borer
Präsentationen finden
Ilgner
Üben, üben, üben
Fraps
Zauberkunst als Wissenschaft
Schlesak
Der Pinky
Count
17.45 – 18.45 Gaston
Die Waffen einer Zauberkünstlerin
Forster
Was, wie, wann, …
Uhlig:
Blitz, Bumm, Zisch
Pilsner
Wer hat Angst v. Faromischen?

Änderungen vorbehalten.

 

Mittelalterliche Zauberey

stewenscollageMittelalterveranstaltungen stehen hoch im Kurs. Jede Ruine wird zum historisierten Schauplatz; es tummelt sich buntes Volk, das unterhalten werden will. Wo aber liegen die Ursprünge der Zauberei? Wie lebten Taschenspieler in Mittelalter? Welchen Herausforderungen muss sich der Mittelalterzauberer von heute stellen?
Christopher, der offizielle Hofzauberer der LANDSHUTER HOCHZEIT 1475 beleuchtet in dieser Session die dunklen Seiten der mittelalterlichen Zauberkunst.


Referent: Christopher Stewens
Zeit: 10.00 Uhr
Raum: Ben Ali Bey


 

Der unglaubliche Dr. Jaks

Bild Fleckenstein_Fotor_CollageDr. Jaks sollte heute in einem Zug mit Dunninger oder Annemann genannt werden – tatsächlich aber ist der aus Deutschland stammende Künstler weitgehend unbekannt. Das ist schade, denn sein Einfluss auf unsere Kunst ist groß und nicht umsonst sagte Bill Larsen: „To me, Dr. Jaks is, at the table, what Howard Thurston was on the stage.” Auch einige Publikation aus jüngerer Zeit schafften es nicht Dr. Jaks die Beachtung zu schenken, die dieser Künstler verdient hätte. Über einen Zufall kam der Ortszirkel Frankfurt an einen Nachbau des berühmten „Book of Mysteries“ und sofort begannen einige Frankfurter Zauberer sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Bücher, Zeitschriften und alte Trickerklärungen wurden gewälzt, Kontakt zu Familienangehörigen wurde hergestellt und in intensiver Detektivarbeit die verschiedenen Publikationen abgeglichen und ausgewertet. Aus dieser Gemeinschaftsarbeit entstand ein spannender Zirkelabend dessen Inhalte für die MMC nochmals komplett überarbeitet wurden.
In dieser Session geht es um den Mann Dr. Jaks, sein Leben und seinen Einfluss auf die Zauberkunst. Es werden in dieser Session zwar auch Kunststücke und Ideen von Dr. Jaks gezeigt aber seine eigentliche Qualität liegt im Kontext in dem er seine Kunst präsentierte. Eugene Burger hat es wie folgt formuliert: „Für mich war Dr. Jaks nicht einfach ein Zauberer, er war ein Künstler im Reich der Geheimnisse. Sein Vermächtnis an uns, die wir ihn in der Zauberei überlebt haben, ist nicht einfach eine Sammlung seiner Effekte mit ihren listenreichen jedoch fast immer praktischen Methoden, sein Vermächtnis ist vielmehr eine Herausforderung an uns, unsere eigene Zauberei in Kunst zu verwandeln und in die Zauberei, die wir selbst vorführen, das Geheimnis als grundlegenden Bestandteil einzubringen.“


Referent: Andreas Fleckenstein
Zeit: 10.00 Uhr
Raum: Katzenstein


 

Zauberkunst und Geschichten

alexanderstoryDurch die Verbindung von Zauberkunst und Geschichten eröffnet sich die Möglichkeit, unsere Vorführungen einprägsamer und wesentlich emotionaler zu gestalten, vielleicht sogar die Zuschauer tief zu berühren. In dieser Session, die ganz dem Thema „Storytelling“ gewidmet ist, zeigt Jörg Alexander anhand von Beispielen aus seinem Repertoire worauf es bei der geschichtenerzählenden Zauberkunst wirklich ankommt.


Referent: Jörg Alexander
Zeit: 14.15 Uhr
Raum: Marvelli


 

Kinderzauberei mit Manuela Halfen

halfenWas macht gute Kinderzauberei aus? In dieser Session gibt es praktische Tipps vom Zauberclown Manuela – hautnah und ehrlich. Das etwas andere Seminar mit Ausschnitten aus Manu´s aktuellen Kinderprogramm.
Hanno Rhomberg schrieb in seinem Blog über Manu Halfens Seminar: „Es war eines der besten und ehrlichsten Kinderseminare die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Prädikat: unbedingt anschauen.“ Einen Ausschnitt daraus gibt es jetzt auch bei der MMC zu sehen.


Referent: Manu (Manuela Halfen)
Zeit: 10.00 Uhr
Raum: Marvelli


 

Session: Die Vor-Force

borer_vorforceSeit Jahrzehnten beschäftigt sich Christoph Borer mit den verschiedenen Möglichkeiten des Forcierens. In den letzten Jahren erarbeitete Christoph eine zusätzliche Technik, die man „nebenher“ einsetzen kann. Wenn sie gelingt, spart man sich die ganze Force und hat auf absolut täuschende Weise den Gegenstand an den Zuschauer gebracht. Wenn sie nicht gelingt, merken die Zuschauer gar nichts und der Ablauf findet dann wie bisher statt.
Christoph erklärt anhand von Beispielen, was er mit dem Begriff „Vor-Force meint, wie es funktioniert und wie man diese Technik für sich und seine Kunststücke anwenden kann.

Referent: Christoph Borer
Zeit: 11.15 Uhr
Raum: Bialla


 

Im Fokus: Wer, wie, was, warum?

Mentalistforster_collage Jan Forster focussiert sich in dieser Session auf eine Routine aus seinem Programm um sie hinterher erklärend komplett auseinander zu nehmen. Hier kann man von einem Profi erfahren, was, wie, warum und wann etwas gemacht wird. Dabei wird Jan „nebenbei“ auch verdeutlichen, wo ein anderes „mentalmagisches“ Denken ansetzen sollte als wir es aus der Zauberkunst kennen.
Referent: Jan Forster
Zeit: 17.45 Uhr
Raum: Bialla

Im Fokus: Zauberei mit Geldscheinen

jörg-alexander-foto_Fotor_CollageDie Session zur Euro-Krise! Seit über 30 Jahren beschäftigt sich Jörg Alexander sich intensiv mit Kunststücken rund um das Thema Geld; in dieser Zeit hat er eine Reihe von origniellen Effekten und Varianten zur Zauberei mit Geldscheinen entwickelt. In dieser Session zeigt er einige der Tricks aus seinem Workshop „Geld und Schein“, die allesamt mit Geldscheinen handeln.

 

Referent:Jörg Alexander
Zeit: 11.15 Uhr
Raum: Marvelli

Die Abendshow zur MMC: Schrott

zink5Als Abendshow zur MMC präsentieren wir den wunderbaren Zauberer „in fünfter Generation“ Markus Zink mit seinem hochgerühmten Abendprogramm „Schrott“.
Zink ist nicht nur ein Meister der Verblüffung, sondern auch Künstler, Tüftler, Spieler, Träumer und Poet. Er zeigt in dieser einmaligen Show ein ganz ungewöhnliches Potpourri aus 17 skurrilen Mirakeln, 59 schrillen Effekten, 79 Tonnen Schrott und 46 Kilo Konfetti. Eine Mischung aus David Copperfield und Klaus Kinski.
Vergessen Sie alles, was Sie über Zauberei zu wissen glauben, und erleben Sie mit “Schrott!” die Magie des Vergangenen, den Zauber des Gestrigen, viele wahrhaft magische Augenblicke und verrückte Momente – denn alles ist nur Illusion.

Die Abendshow beginnt um 20.00 Uhr. Veranstaltungsort: Alter Speicher Ebersberg.


Tickets sind auch an der Abendkasse erhältlich oder hier online:

http://www.okticket.de/


 

Session: „Dopamin trifft Merlin“ oder Zauberkunst als Wissenschaft?

Fotolia_60183325_S-1_Fotor_CollageIn den letzten 10 Jahren haben Psychologen und Neurowissenschaftler die Zauberkunst ins Labor geholt. Sie versuchen mit Experimenten unser Wissen über Sinnes- und Denktäuschungen zu analysieren, in der Hoffnung so neue Erkenntnisse über unsere Wahrnehmungsmechanismen und das Gehirn allgemein zu gewinnen. Manch‘ eifriger Journalist hat dabei schon die „neue Wissenschaft der Neuromagie“ ausgerufen. Aber was ist dran an der ungewöhnlichen Partnerschaft (die so neu nicht ist, schon vor 100 Jahren gab es die ersten Versuche von Psychologen). Wer und Was wird überhaupt erforscht, und vor allem: Wer lernt hier von wem, die Zauberkunst von der Wissenschaft oder umgekehrt?! Ist alles etwa nur nutzloser Trickverrat „im Namen der Wissenschaft“ oder gibt es bereits brauchbare Resultate?! Thomas Fraps war als Versuchstier im Labor und Co-Autor an einigen Veröffentlichungen beteiligt. Für interessierte Besitzer eines Gehirns (und Zauberstabs), präsentiert er einen Überblick einiger Ergebnisse des trickreichen Labortreibens.“

Referent: Thomas Fraps
Zeit: 16.30 Uhr
Raum: Ben Ali Bey